Samstag, 3. August 2013

Pi Pa Pucksack...


Pi Pa Pucken - was ist denn das um Himmels Willen???!!

Und ist das überhaupt gut für's Baby???

Im Internet herrscht eine große Uneinigkeit über die Sinnhaftigkeit des Puckens. Pucken bedeutet, sein Kind mithilfe eines Tuches oder eines extra Sackes eng einzuwickeln, so dass es Ärmchen und Beinchen nur bedingt bewegen kann. Man vermutet, dass viele Babys die Enge, die sie dabei erleben, mit der Enge des Mutterleibes in Verbindung bringen und dies auf diese Weise entspannend und beruhigend auf die Mäuschen wirkt. Auf der anderen Seite kritisieren viele, dass die Einschränkung der Bewegungsfreiheit für die Kleinen auch unangenehm sein könnte.

Also scheint es irgendwie eine Glaubensfrage zu sein - und jeder sollte sich selbst eine Meinung bilden und herausfinden, wie er zu dem Thema steht!

Ich hatte ein sehr interessantes Gespräch mit einer Hebamme - sie meinte, man könne das Pucken einfach mal ausprobieren; z.B. abends zur Nacht einpucken und schauen, wie das Kind reagiert. Denn manche Kinder reagieren angeblich so: sie schlafen. Lange. Am Stück. Und wachen nicht auf, weil sie mit den Ärmchen zucken. Sondern erst wieder, wenn sie Hunger haben oder die Windeln voll sind. Das scheint mir doch einen Versuch wert!! (Und welcher übernächtigten Mutter wohl nicht??)

Und mit einem dünne Tuch oder Sack zu pucken verhindere auch, dass man das Kind zu sehr einengt - denn es kann sich dann doch auch selbst wieder ein wenig auspucken und befreien ;-)))

Weil das mit dem Pucken aber auch gerade richtig "in" ist, gibt es ja so allerhand Puck-Fertig-Säcke, Tücher und Schlafsäcke zu kaufen. Aber - das müßte man doch auch selbst hinkriegen, oder?

Ich habe im Netz gesucht und hier bei Sewing Craft eine einfache, kostenlose Anleitung gefunden - sie ist den bekannten "Swaddle me" - Pucksäcken nachempfunden.

Und hier geht es los:

"DIY - der Pi-Pa-Pucksack"




Die Vorlage muss schon ein wenig mühsam ausgeschnitten und zusammengeklebt werden! Und meine Stoffstücke (ein altes T-Shirt vom Schatz und ein Wolkenstoffrest, bestellt bei dawanda.de) waren leider nicht groß genug - also musste ich erst noch den Stoff zusammennähen, damit er groß genug war..






Das Zusammennähen hatte ein paar kleine Tücken - manchmal ist das Englische aber auch echt nicht so einfach :-(( Es dauerte etwas bis ich herausfand, dass es sich bei den "darts" um Abnäher handelte...


Ha, fertig!!! Ich habe mich erst einmal für leichte Stoffe für diesen Pucksack entschieden, einfach damit man erst mal schauen kann, wie das Kind den so verträgt. Für den Winter kann man den Sack natürlich auch mit Fleece oder Teddystoff füttern!
Und leider hatte ich ein bißchen zu wenig Klettband über - mal schauen ob die zwei Streifen ausreichen werden!

Und ihr? Was haltet ihr vom Pucken???


Und macht doch hier auch mal mit oder schaut wenigstens mal vorbei - denn hier findet ihr noch viele tolle Anregungen zum Selbermachen: www.made4boys.blogspot.com!







Kommentare:

  1. Ich habe mit dem Pucken bisher nur gute Erfahrung!! Probier' es auf jeden Fall aus.

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  2. Hallo! Super sieht dein Pucksack aus. Den Wölkchenstoff liebe ich auch. Habe meinem Bibimann eine Hose daraus genäht. Und die Upcycling Idee mit dem alten T-Shirt ist auch klasse.

    Ich bin übrigens ein Fan vom Pucken - solang man es richtig macht.

    Liebe Grüße, Kati

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  3. Hast du schon meinen Pucksack nach der gleichen Anleitung entdeckt? http://amberlight-label.blogspot.de/2013/04/pucksack-neue-blaubeersternprodukte.html Er ist allerdings zu groß für den Sohnemann (sitzt zu locker) und bei den Sommertemperaturen auch schlichtweg zu warm ... leider.

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Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.

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